Mitglieder der GSPF
Die Gesellschaft für Sexarbeits- und Prostitutionsforschung (GSPF) zählt aktuell 33 Mitglieder aus verschiedenen geistes-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Disziplinen.
Derzeit sind folgende Forschungsperspektiven vertreten:
Empirische Kulturwissenschaft – Erziehungswissenschaft – Ethnologie – Gender Studies – Geschichte – Gesundheitswissenschaft – Gewaltforschung – Japanologie – Journalismus – Koreanistik – Kriminologie – Kulturanthropologie – Kulturpädagogik – Linguistik – Medienwissenschaft – Politikwissenschaft – Psychologie – Queer Studies – Rechtswissenschaft – Religionswissenschaft – Soziale Arbeit – Soziologie – Sozialanthropologie – Soziale Arbeit – Strafrecht – Theologie und theologische Sozialethik
Einige unserer Mitglieder sind auf dieser Seite mit näheren Informationen und Kontaktdaten aufgeführt.
Wenn Sie Fragen haben oder eine*n Referent*in suchen, melden Sie sich gerne bei uns per Email an info@gspf.info.
Den Vorstand erreichen Sie über vorstand@gspf.de.
(in alphabetischer Reihenfolge)
Abt, Benjamin (Genf), Linguistik
Promoviert zum Prostitutionsdiskurs; Forschungsinteressen: Sozio-, Gender-, Kontakt-, Diskurslinguistik, kulturanalytische Linguistik, Dialektologie, Fremdsprachendidaktik. Aktivist für die Rechte von Sexarbeiter:innen seit 1995.
Bernhardt, Nadine (Frankfurt a.M.), Volljuristin
promoviert zum Thema „Sexuelle Teilhabe“ für Menschen mit Behinderung – Grundrechte als originäre Leistungsansprüche gegen den Staat.
Schwerpunkte in der Sexarbeitsforschung: Sozialversicherungsrecht; Sondergesetzgebung für Sexarbeiter:innen; grenzüberschreitende Regulierung.
Dick, Anastasia (Köln), B.A. Kulturpädagogin, M.A. Pädagogik und Management in Sozialer Arbeit
Forschung zu beruflichen Handlungskompetenzen von Sexarbeiter:innen.
Forschungsinteressen: Soziale Ungleichheit, feministische Theorie, Postcolonial Studies und Ethnografie.
Eckert, Merle Marie (Flensburg), M.A. Gender und Queer Studies
In ihrer Masterarbeit an der Universität zu Köln hat sie sich mit den Veränderungen der Lebens- & Arbeitssituation von Sexarbeitenden durch die Corona-Pandemie in der Stadt Kiel beschäftigt.
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Edwards, Alisha (Bochum), Geschichtswissenschaften
Doktorandin am Historischen Institut für Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrem Promotionsprojekt behandelt sie die Transnationale Arbeitsmigration und Migrationspolitiken am Beispiel von Sexarbeit in Deutschland und England ab den 1970er Jahren bis in die 2000er Jahre.
Dr. Eleyth, Nathalie (Zürich), Theologin/Religionswissenschaftlerin,
Promotion: „…denn sie hatte ihr Angesicht verdeckt.“ Prostitution in biblisch-theologischer, ethischer und gendertheoretischer Perspektive. Arbeitsschwerpunkte: Sexualethik, Körperlichkeit, Interkulturelle Theologie, Critical-Whiteness Forschung.
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Gilges, Giovanna (Bochum/Halle a.d. Saale), B.A. Kulturpädagogik, M.A. Gender Studies.
Doktorandin an der Ruhr-Universität Bochum. Promotionsprojekt: Der schwangere Körper in der Sexarbeit.
Arbeitsschwerpunkte: reproduktive Rechte und Gerechtigkeit, peripartale Versorgung und Birth Justice, Mutterschaft und sexarbeitende Eltern, Arbeit und Sexualität, Prostitutionspolitik
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Gloss, Nadine (Berlin), M.A. Ethnologie/PhD Soziologie
promovierte zum Thema Repräsentationspraxis in der Sexarbeitsbewegung in Deutschland mit dem partizipativen Ansatz „action research.“ Forschungsinteressen: soziale Bewegungen, die Zukunft der Arbeit, Unternehmertum in der Sexarbeit, Ethnographie.
Dr. Hofstetter, Joana L. (Berlin/Florenz), Soziologin
promovierte zu Prostitutionspolitik und kollektiver Selbstorganisation von Sexarbeitenden in Deutschland. Arbeitsschwerpunkte: soziale Bewegungen und Protest, Arbeit, Geschlecht und Sexualität, partizipative Methoden und feministische Wissenschaftstheorie.
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Kock, Susanne (Münster), B.A. Soziale Arbeit, M.A. Beratung, Mediation und Coaching
Geschäftsführung VRESA e.V. Münster (Verein für die Rechte von Sexarbeitenden) / Doktorandin an der Universität Münster; Promotionsprojekt: Stigma Sexarbeit
Arbeitsschwerpunkte: Stigmatisierung und Diskriminierung von Sexarbeitenden, Prostitutionspolitiken, Soziale Ungleichheit, Feminismen in der Sozialen Arbeit, Professionelle Haltung von Fachkräften in der Sozialen Arbeit, Gelingende Kommunikation in der Sozialen Arbeit
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Komaromi, Priska (Berlin), Geschichtswissenschaft
Doktorandin am Institut für Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschung konzentriert sich auf westliche Freier und transnationale Maskulinitäten im ungarischen Sextourismus der 1970er und 1980er Jahre.
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Dr. Künkel, Jenny (Essen), Geographin
promovierte zu Sexarbeit im Kontext städtischer Neoliberalisierung.
Arbeitsschwerpunkte: Städtische Restrukturierung, Neoliberalisierung, materialistische und poststrukturalistische Machttheorien, Sexualität und Drogen, Kriminalisierung, soziale Bewegungen und Protest.
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Lehner, Nora (Wien), Geschichtswissenschaft
ist Universitätsassistentin (PraeDoc) am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien und promoviert zu kommerzieller Sexualität in Wien von 1945 bis Mitte der 1970er Jahre.
Hierbei legt sie Schwerpunkte auf polizeiliche Konzepte und Praxen, die Erfahrungen von Frauen, die der sexuellen Arbeit nachgingen und die Verflechtung zwischen kommerziellem Sex, Geschlechterrollen und Familienidealen.
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Prof. Dr. Löffler, Marlen S. (Stuttgart), M.A. Soziale Arbeit
promovierte aus problemsoziologischer Perspektive zur Sozialen Arbeit im Feld der mann-männlichen Sexarbeit.
Arbeitsschwerpunkte: Soziologie sozialer Probleme, diskursive Konstruktion von Prostitution und Sexarbeit sowie Ethnographie und Ethnomethodologie.
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Luginsland, Zoe (Berlin), M.A. Philosophie, B.A. Germanistik
Promoviert an der Universität Hamburg in der Empirischen Kulturwissenschaft zum Thema Epistemische Ungerechtigkeit im Diskurs: Rituelle Gewalt. Forschungsinteressen: Machtkritische Epistemologie im Kontext Religion, Psychiatrie und Geschlecht.
Martini, Ruth (Nürnberg), B.A. Sozialpädagogin, M.A. Eziehungswissenschaftlich-empirische Bildungsforschung
Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung zum Thema gewerkschaftlicher Organisierung von Sexarbeitenden im Kolleg Intersektionalitätsstudien der Uni Bayreuth.
Püffel, Marie (Bremen/Bielefeld), M.Sc. Psychologie
Doktorand*in an der Universität Bielefeld zum Thema: Soziale Ungleichheiten – Sexualisierte Gewalt, Diskriminierung und Gesundheit von Sexarbeitenden.
Forschungsinteressen: Psychische und sexuelle Gesundheit, intersektionale Theorien, Gewalt
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Radewald, Anika (Dresden/Chemnitz), B.A. Sozialwissenschaften, M.A. Soziologie
Promoviert an der Technischen Universität Chemnitz zum Thema Stigmatisierung und Sexarbeit. Arbeitsschwerpunkte sind quantitative Methoden zur Erfassung gesellschaftlicher Einstellungen gegenüber Sexarbeit sowie zur Bewertung rechtlicher Regulierungsmodelle, darunter das Sexkaufverbot. Ein weiterer Fokus liegt auf der Erforschung intersektioneller Stigmatisierung sowie qualitativen Untersuchungen zu Alltagserfahrungen und Lebensrealitäten von Sexarbeitenden
Rebelde, Ruby
forscht zu Diskriminierung, Medialer Repräsentation und Antifeminismus für ein Stipendium der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V., Sexarbeiter*in, Politische Bildner*in zu Antidiskriminierung & Sexarbeitsfeindlichkeit.
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Schaefer, Eleonora (München), M.Sc. Gesundheitswissenschaften
Forschungsbeirätin des BesD e.V. und Mitarbeiterin im Projekt Roter Stöckelschuh.
Interessensschwerpunkte im Bereich Sexarbeit: Gesundheitskompetenz, Social Prescribing, Stigmatisierung und Gesundheit, Stigmaabbau, Sexarbeitskund*innen.
Stranzl, Sabrina (Graz/Wien), Kulturanthropologin
und promoviert an der Karl-Franzens-Universität Graz zu Sex_Arbeit als Care_Arbeit. Dabei setzt sie eine ethnographisch-kulturanalytische Fokussierung hinsichtlich Sexualität, Intimität und Emotionalität. Fellowship am ifk Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften | Kunstuniversität Linz in Wien
Arbeitsschwerpunkte: Arbeits- und Careforschung • Ästhetische Anthropologie • Politische Anthropologie • Engagierte Ethnographie Forschungsinteressen: Arbeit, Klasse und soziale Ungleichheit • Repräsentationskrtitik • Kollaborative Allianzen • Gender- und Gouvernementalitäts-Studie
Dr. Waegerle, Lisa (Bochum), Politikwissenschaftlerin
Promovierte in der Raumplanung zu urbaner Umweltgerechtigkeit.
Arbeitsschwerpunkte: Care-Arbeit, Umweltbezogene Gerechtigkeit, Urban Health, Dekolonialität, Intersektionalität, digitale und kreative Partizipationsformen
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