Hier sehen Sie die Forschungsschwerpunkte der Mitglieder der GSPF:

Benjamin Abt (Genf): Stellv. Assitent am Lehrstuhl für germanistische Linguistik, promoviert zum Prostitutionsdiskurs; Forschungsinteressen: Sozio-, Gender-, Kontakt-, Diskurslinguistik, kulturanalytische Linguistik, Dialektologie, Fremdsprachendidaktik. Aktivist für die Rechte von Sexarbeiter:innen seit 1995.

Nathalie Eleyth (Bochum): Theologin/Religionswissenschaftlerin, Promotion: „…denn sie hatte ihr Angesicht verdeckt.“ Prostitution in biblisch-theologischer, ethischer und gendertheoretischer Perspektive. Arbeitsschwerpunkte: Sexualethik, Körperlichkeit, Interkulturelle Theologie, Critical-Whiteness Forschung

Giovanna Gilges (Bochum): Aktuelles Projekt: Der schwangere Körper im Prostituiertenschutzgesetz. Eine diskursanalytisch ausgerichtete Politikfeldanalyse im parlamentarischen Politikfeld Prostitution (2013-2017). Arbeitsschwerpunkte: Sozialwissenschaft, ProstG, ProstSchG, IfSG, Schwangerschaft und sexarbeitende Eltern

Dr. Mareen Heying (Hagen): Historikerin, promovierte zu Kämpfen von Sexarbeiterinnen in Deutschland und Italien, 1980 bis 2001. Arbeitsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Geschichte der Arbeit und des Alkohols

Joana L. Hofstetter (Berlin/Florenz): Soziologin, promoviert zu Prostitutionspolitik und kollektiver Selbstorganisation von Sexarbeitenden in Deutschland. Arbeitsschwerpunkte: soziale Bewegungen und Protest, Arbeit, Geschlecht und Sexualität, partizipative Methoden und feministische Wissenschaftstheorie

Marlen S. Löffler (Augsburg): M.A. Soziale Arbeit, promovierte aus problemsoziologischer Perspektive zur Sozialen Arbeit im Feld der mann-männlichen Sexarbeit. Arbeitsschwerpunkte: Soziologie sozialer Probleme, diskursive Konstruktion von Prostitution und Sexarbeit sowie Ethnographie und Ethnomethodologie

Ursula Probst (Berlin): Aktuelles Projekt (Promotion): Lebens- und Arbeitsalltage von Menschen aus zentral- und osteuropäischen Ländern, die in Berlin der Sexarbeit nachgehen. Arbeitsschwerpunkte: Medizinanthropologie, Geschlechter und Sexualitäten, Migration und Arbeit

Sabrina Stranzl (Graz) Kulturanthropologin, in ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich aus kulturanthropologischer Perspektive mit diskursiven Konstruktionen von Sexarbeit und wie diese von Sexarbeiter:innen ausverhandelt werden. Forschungsinteressen: Stadt-Raum-Kulturforschung, aktivistische Ethnografie sowie postkoloniale Kritik